Feinschliff für die Solarflitzer: RTB gibt Schüler:innen-Teams wichtige Tuning-Tipps

RTB richtet Tuning- und Design-Werkstatt für die Teilnehmenden des Solar Racing Cups 2026 aus

Bad Lippspringe, 14. Juli 2026 Beim Solar Racing Cup, dem Jugend-Innovations- und Konstruktionswettbewerb für erneuerbare Energien und Elektromobilität in OWL, verwirklichen Jugendliche zusammen mit Unternehmen ihre Vorstellungen von einem solargetriebenen Rennfahrzeug. Kurz vor den Sommerferien ging es mithilfe erfahrener Fachleute noch mal ans Eingemachte: Welcher Solarrenner ist schon fit für die Strecke? Woran muss noch gefeilt werden?

In kleinen Gruppen erhielten die Teilnehmenden Rückmeldungen zu ihren Racern und bekamen Anregungen, wie sie ihre Fahrzeuge noch leistungsfähiger oder stabiler machen können. Dabei standen vor allem Auszubildende und Mitarbeitende von RTB Rede und Antwort – praxisnah, auf Augenhöhe und mit viel Begeisterung für die kreativen Lösungen der Schüler:innen. Ebenfalls waren Auszubildende der Partnerunternehmen der Teams vor Ort. Jonas Neufeld, Auszubildender bei Benteler, Partnerunternehmen der Realschule Lichtenau, sagte: „Ich denke das Projekt ist gut für die Azubis und die Schüler. Wir nehmen alle aus der eigenständigen Beschäftigung mit der Technik wertvolle Erfahrungen mit. Und ich denke die Schüler können zusätzlich etwas von uns fürs Berufsleben lernen.“  Auch durften die Schüler:innen einen Einblick in das Unternehmen RTB bekommen und die Verkehrstechnik kennenlernen. „Als in der Verkehrstechnik tätiges Unternehmen interessieren wir uns für alle neuen Arten der Mobilität. Selbstverständlich möchten wir auch die schlauen, jungen Köpfe dahinter fördern – und eventuell für uns gewinnen.“, so Marc Rummeny, Geschäftsführung im Bereich Marketing / Vertrieb bei der RTB GmbH & Co. KG, auf die Frage, warum die Firma RTB den Solar Racing Cup unterstützt.

Auch zwei Ingenieure des VDI OWL versorgten die drei Teams aus den Kreisen Paderborn und Höxter mit hilfreichen Tipps und Tuning-Ideen. Christoph Mühlenhoff, VDI, Nachwuchs betonte: „In solchen Projekten finde ich toll, dass ganz schleichend und unterschwellig das technische Verständnis mitkommt. Dadurch gewöhnen die Schüler und Schülerinnen sich von Beginn an an Technik und werden damit vertraut. Und das können sie dann auch im weiteren Berufsleben nutzen.“

Mit dabei waren die Teams der Franz-Stock Realschule, der Realschule Lichtenau und des Gymnasiums St. Kaspar. „Die Jugendlichen erleben hier, wie ihre eigenen Ideen Form annehmen – vom ersten Entwurf bis zum funktionierenden Solar-Rennfahrzeug“, sagt Monika Pieper, Projektleiterin bei Energie Impuls OWL. Ziel des Projekts sei nicht nur die Förderung technischer Kompetenzen, sondern auch eine echte berufliche Orientierung: „Der Solar Racing Cup bringt junge Menschen mit Unternehmen in Kontakt, die sie sonst oft nur von außen kennen – das ist ein echter Gewinn für beide Seiten.“

Gelernt haben die jungen Tüftler:innen schon einiges in den letzten Wochen und so auch Einblicke in verschiedenste Berufe bekommen: Viele von ihnen haben zum ersten Mal ein Solarmodul in der Hand gehabt, welches über einen selbst konstruierten Anhänger mit dem eigentlichen Racing Car verbunden wird. Viele haben zum ersten Mal gelötet, verschiedenste Materialkomponenten verschraubt und elektrische Energie zum Fließen gebracht.

Auch die Zusammenarbeit mit dem Partnerunternehmen des Teams ist dabei von Bedeutung. Felix Hartinger vom Hartinger Kranbetrieb, Partnerunternehmen des Teams vom Gymnasium St. Kaspar, sagte dazu: „Bei uns wird eine Mischung aus Projektarbeit und Praktikum in den Berufen Industriemechaniker und Elektroniker gelebt. Generell finde ich wichtig, junge Leute für Technik allgemein zu begeistern, unabhängig vom Unternehmen“.

Berufsorientierung ist auch der Ansatz der Agentur für Arbeit, die den Solar Racing Cup als Hauptförderer unterstützt, um jungen Menschen praxisnah berufliche Perspektiven für technische Berufsfelder zu eröffnen. „Durch das vermittelte Wissen über Technik und Innovation im Solar Racing Cup können die Schülerinnen und Schüler schon die ersten Berufsbereiche – Ausbildungsberufe oder Studiengänge – sehr praktisch und individuell kennenlernen“, sagte Frau Stier, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit Paderborn.

Patrizia Ferrara, Regionalreferentin des Hauptsponsors Westfalen Weser stellte dar, warum das Unternehmen den Solar Racing Cup unterstützt: „Wir wollen der nächsten Generation etwas mit auf den Weg geben. Unser Ziel ist es, die Faszination für erneuerbare Energien lebendig zu halten und junge Menschen für Technik und Nachhaltigkeit zu begeistern. Der Solar Racing Cup ermöglicht den Teilnehmenden schon früh praktische Erfahrungen mit regenerativen Energien. So entstehen wichtige Impulse für nachhaltiges Denken und vielleicht sogar für die Entscheidung, später einen Beruf in diesem Zukunftsfeld zu ergreifen.“

Der „Große Preis von Westfalen Weser“, bei dem alle Teams mit ihren Racern in einem Rennen antreten, findet am Sonntag, 13. September 2026, auf dem Gelände der Westfalen Weser in Herford (Bielefelder Straße 3) statt. Ab 11:00 Uhr treten die Teams auf einer eigens eingerichteten Rennstrecke in Disziplinen wie einem Geschicklichkeitsparcours und einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegeneinander an. Zusätzlich werden technische Umsetzung, Kreativität, Design und handwerkliche Ausführung prämiert.

Projekt- und Förderpartner

Starke Partner für starke Zukunftskompetenzen
Der Solar Racing Cup ist eine Aktion des VDI OWL, umgesetzt von Energie Impuls OWL e. V.. Hauptsponsor: Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG, gefördert von der Bundesagentur für Arbeit, Agenturen für Arbeit in Ostwestfalen‑Lippe.

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